Arthritis

Die Arthritis ist eine entzündliche Zerstörung des Gelenks, wobei zwischen der bakteriellen bzw. infektiösen Arthritis und der chronischen Polyarthritisunterschieden wird. 

 

Die chronische Form wird im Volksmund als Rheuma bezeichnet.

 

Es handelt sich um eine schubweise verlaufende Erkrankung mit entzündlichem Hintergrund. In den meisten Fällen sind die eher kleinen Gelenke betroffen wie die Finger oder Zehen.

 

Bei länger bestehenden Beschwerden führt die bestehende Entzündung zu dauerhaften Schäden an den betroffenen Gelenken.

 

Ursachen:

Als Ursache gilt im Allgemeinen ein Autoimmungeschehen. Die genaue Ursache der Arthritis ist bisher jedoch noch immer umstritten und daher noch nicht eindeutig bekannt.

 

Symptome:

Im Gegensatz zur Arthrose, die eher die großen Gelenke wie Hüfte und Knie, auch Ellenbogen betrifft, gibt es bei der Arthritis deutlich mehr Symptome:

  • Gelenkschmerzen
  • Gelenkschwellungen, Rötungen
  • Fieber
  • eingeschränktes Allgemeinbefinden wie Müdigkeit und Appetitlosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Depressionen
  • Schlaflosigkeit
  • Zahnfleischerkrankungen
  • sprödes, glanzloses Haar
  • Schwindel
  • Atembeschwerden
  • Augenprobleme

 

Wer ist betroffen?

Die Arthritis kann ALLE Altersgruppen betreffen (auch Kinder).

Laut einer amerikanischen Studie fand man heraus, dass es sich um eine iatrogene, juvenile Arthritis handelt. Das bedeutet, in betreffenden Studie konnte ein Zusammenhang zwischen häufigen Antibiotikagaben im frühkindlichen Alter und dem Auftreten der Arthritis hergestellt werden, was aus meiner Sicht wiederum den Zusammenhang zu den Autoimmunprozessen erklärt, da das Immunsystem zu 80% im Darn sitzt und nach Zerstörung durch die Antibiotika meist über eine sehr lange Zeit nicht mehr intakt ist.

 

Die Diagnose:

Die rheumatioide Arthritis zeigt sich auf der Röntgenaufnahme erst in einem sehr späten Stadium. Im Blutbild können allerdings auch bereits in einem früheren Stadium Entzündungszeichen nachgewiesen werden:

  • CRP-Wert ist erhöht
  • Blutsenkungsgeschwindigkeit ist erhöht
  • eine Verminderung der roten Blutkörperchen liegt vor (Anämie)
 

Der Arzt bestimmt auch oft den so genannten Rheumafaktor – dieser ist jedoch nicht so aussagekräftig wie allgemein angenommen wird. Bei ca. 25% der Arthritis-Patienten schlägt der Rheumafaktor nicht an und die Erkrankung wird daher oft nicht erkannt.

Was ich für Sie tun kann

  • Verordnung der entsprechenden, individuell passenden, naturheilkundlichen Arzneimittel
  • Anpassung der Ernährung (allagstauglich und individuell, ggf. Empfehlung einer kurz- oder längerfristigen speziellen Ernähruungsform)
  • Kontrolle von Vitalstoffen und Behebung von Mangelzuständen
  • Hemmung von Entzündungen
  • Entsäuerung der Körpergewebe
  • Entgiftung
  • Behandlung von Dysbiose und Leaky gut und somit Stärkung des Immunsystems
  • Behebung hormoneller Schieflagen
  • Kontrolle von Blutwerten
  • Bewegung
  • Stressmanagement
  • Präventionsmaßnahmen

Gern erläutere ich Ihnen in einem kostenfreien Vorgespräch die Möglichkeiten in meiner Praxis.

Weiterführende Informationen zu den rheumatischen Erkrankungen bzw. zur rheumatoiden Arthritis finden Sie in den News bzw. in den Kategorien.